- Von Werner Tiki Küstenmacher
- 31. Dezember 2007 | 09:39
Wer war eigentlich Silvester, der bekannteste aller Tagesheiligen? Um 250 geboren, wurde er zum Priester geweiht, während Kaiser Diokletian eine der schlimmsten Christenverfolgungen durchführte. Dann kam Kaiser Konstantin auf den Thron, und das Blatt wendete sich komplett: Der Kaiser wurde Christ. Nur wenige Wochen danach wurde Silvester zum neuen Papst gewählt. Dadurch ist er der ideale Patron für einen glücklichen Neuanfang.
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- Von Werner Tiki Küstenmacher
- 30. Dezember 2007 | 07:37
Im Fernsehen laufen jetzt überall die Jahresrückblicke. Das kann interessant sein, auf Dauer aber auch nerven. Mein Tipp: Schalten Sie dann den Fernseher aus und machen Sie Ihre private Jahresrückschau als Paar: Wie war in diesem zu Ende gehenden Jahr Ihre gemeinsame Ernte? Hätten Sie das, was Sie vollbracht haben, wirklich auch ohne Ihren Partner geschafft? Umarmen Sie sich, klopfen Sie sich gegenseitig auf die Schulter. Am allerschönsten kann es sein, wenn Sie sich umsehen: Wer profitiert alles davon, dass Sie beide ein Paar geworden sind? Das können Ihre Kinder sein, Freunde, Mitarbeiter – oder auch das Unternehmen, für das Sie arbeiten, und damit hat Ihre Liebe in gewisser Weise die gesamte Gesellschaft ein kleines Stück weitergebracht. Das ist ein für jede Ehe oder Partnerschaft ungemein stärkender Gedanke!
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- Von Werner Tiki Küstenmacher
- 29. Dezember 2007 | 08:34
Alles Große ist ganz einfach. Auch Gott ist ganz einfach. So haben es die weisen Männer immer wieder gesagt. Je länger ich aber darüber nachdenke, um so weniger glaube ich das. Die Schöpfung Gottes ist unendlich kompliziert. Schon eine einzige Zelle oder ein simpler Grashalm setzt sich aus einer riesigen Zahl von kompliziertesten Molekülen zusammen. Unser Körper enthält eine derartige Menge verschiedenster Regelsysteme, dass sie trotz intensivster Forschung noch längst nicht alle entschlüsselt sind. Und die Natur unseres Planeten ist ein ebenso vielschichtiger Organismus. Je tiefer die Wissenschaft in ihn eindringt, um so mehr verliert sie die Übersicht.
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- Von Werner Tiki Küstenmacher
- 28. Dezember 2007 | 08:30
Vor ein paar Tagen war ich in einer Autobahnraststätte in Thüringen und musste an eine alte Geschichte denken, fast 18 Jahre her. Es war in einer Raststätte an der einstigen Transit-Autobahn nach Berlin, ein paar Monate nach der Wende. West- und Ostdeutsche waren da bunt gemischt. Ich saß alleine in einer Ecke und spielte das Spiel: Wer kommt wohl von wo? Mit Adlerblick schaute ich herum, vielleicht mit arg ernstem Gesicht. An einem Tisch sahen sich die Menschen immer wieder nach mir um und musterten den Beobachter in der Ecke, unsicher, fast ängstlich.
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